Über Nacht zu Eltern werden – das klingt nach einer Menge Chaos! In PLÖTZLICH FAMILIE entscheiden sich Pete und Ellie, 3 Pflegekindern ein neues Zuhause zu bieten, und werden völlig unvorbereitet mit allerlei Herausforderungen und Aufgaben konfrontiert. Aber sie sind nicht allein – denn diese fünf Dinge kennt jedes Elternteil:
1. Im Rausch des Hundeblicks
Wer denkt, er lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen, der hat noch nie etwas vom Hundeblick gehört. Achtung - Dieses biologische Phänomen tritt, wie der Name vermuten lässt, nicht nur bei süßen Hundewelpen auf! Auch Kinder haben diese nahezu übermenschliche Fähigkeit, bei der man sich wundert, warum sie noch nicht den X-Men beigetreten sind. Kurz nicht aufgepasst, schwupps, da wird man direkt und mit eiskaltem Kalkül in den Bann gezogen, denn Kinder wissen genau, wie und wann sie den niedlichen Blick einsetzen müssen! Du möchtest deinem Sohn kein Eis kaufen, siehst seinen Blick und als nächstes hörst du dich fragen: "Schokolade oder Vanille?“ Aber immer positiv denken: so kommst du wenigstens selbst dazu, die Eiskarte hoch und runter zu probieren.

2. Geduld ist eine Tugend
Egal ob Kleinkind oder Teenager: trotzige Reaktionen können jeder Zeit und völlig unerwartet auftreten! Wie der Name dieser Phase schon sagt, hat man seine Kinder trotz dieser nervenzerrenden und äußerst anstrengenden Phasen sehr lieb. Wenn die kleinen Lieblinge also mal wieder die Wände bemalt haben oder das Abendessen nicht im Magen, sondern auf dem Boden landet, dann denkt immer daran: Diese Phase geht vorbei. Und ansonsten sollte man sich auf das Positive konzentrieren: denn Selbstbeherrschung, präzise Kommunikation oder wie man sich effektiv gegen Kopfläuse zur Wehr setzt sind Dinge, die man sonst nicht so schnell lernt.
3. Eiscreme rettet jede Situation
Egal was passiert – es gibt eine Geheimwaffe! Quasi das Kryptonit eines jeden Kindes. Die Achillesferse, die den Wutanfall effektiv daran stoppt, überhand zu nehmen: Ihr Name? Zucker. Denn wie ein jeder Elternteil weiß: es gibt Situationen, da muss man einfach mal hart durchgreifen, es gibt aber auch Situationen, da musst du zum Schokoriegel greifen! Diese geheime Waffe kann gegen sämtliche ausweglose Situationen eingesetzt werden und ist auf kein Alter beschränkt. Wer sich jetzt selbst beim Bestechen der Kleinen ertappt hat und ein schlechtes Gewissen bekommt, der sei beruhigt: so eine Geheimwaffe wird ja nur im äußersten Notfall ausgepackt.

4. Gemeinsame Aktivitäten
Unser Pro-Tipp: arbeite dich von spaßigen Dingen (Wollen wir zusammen Barbie spielen?!) über herausfordernde Aktivitäten (Sollen wir Radfahren lernen?!) zu den weniger spaßigen Sachen (Komm, wir putzen zusammen die Wohnung!!). Gemeinsame Aktivitäten jeder Art sollten so lange genossen werden wie möglich. Denn ab dem 13. bis 14. Lebensjahr ist das einzige, das du auf die Frage nach dem Barbie spielen oder Radfahren lernen hörst, sowieso eine knallende Tür und ein lautes „Nein!“. Hach…Erwachsen werden ist so schön.

5. Niemand ist perfekt!
Man kann nicht nichts falsch machen. Das gehört zum Elternsein einfach dazu, genauso wie das Brüllen durch geschlossene Badezimmertüren. Mit viel Liebe, Struktur und gemeinsam mit den Kindern schafft man es aber, eine tolle und einzigartige Familie zu werden, trotz aller Herausforderungen. Und das erste „Mama“, selbstgemalte Bilder und Gute-Nacht-Küsse machen sämtliche Anstrengungen wieder gut. Wer vom eigenen Familienchaos nicht genug bekommen kann, oder sich lieber nur in Filmen mit Kindern beschäftigen möchte, darf den 31. Januar auf keinen Fall verpassen, denn ab da heißt es für Mark Wahlberg und Rose Byrne: PLÖTZLICH FAMILIE.